Eigentlich schade, dass wir Österreicher nicht Fußball spielen können…
Dienstag, 27. Juli 2010, 07:29
Abgelegt unter: Gastronomie auf Sylt

Schlagworte: dass, Eigentlich, Fußball, können..., nicht, Österreicher, schade, spielen,

Liebe Weinfreunde, liebe Sansibären! Ach ja! Dass man es als Österreicher in Deutschland nicht leicht hat, ist ja wohl bekannt! Doch in der Sansibar ist das Ganze noch ein bisschen (nu a bissl) schwieriger, wie ich schon im letzten Blog berichtet habe!
Und definitiv am schwersten hat es ein Österreicher in der Sansibar, wenn gerade eine Fußball WM in Südafrika läuft und wir Ösis die Qualifikation (wiedermal) nicht geschafft haben.
 Eigentlich schade, dass wir Österreicher nicht Fußball spielen können...4 Wochen Hohn und Spott habe ich über mich ergehen lassen müssen! Wohl nicht zuletzt auch darum, weil ich immer gegen die deutsche Nationalelf getippt habe! Dass ich damit beim Spiel gegen die Serben und gegen Spanien sehr gut gefahren bin, darauf möchte bzw. darf ich nicht näher eingehen! Gerüchten zu Folge lag meine Kündigung schon auf Herberts Schreibtisch :-) !
Aber trotz allem gratuliere ich natürlich den Deutschen zum tollen dritten Platz und auf die Leistungen gegen England und Argentinien könnt Ihr wirklich stolz sein! Und während Ihr noch feiert, kann ich nur darauf hoffen, dass es bald Winter wird und die Skissaison beginnt! Der Winter liegt uns Österreichern sporttechnisch nun doch etwas mehr! Obwohl ich mir da seit letztem Winter auch nicht mehr so sicher bin…So! Genug Sport, jetzt geht’s zum Wein!
Das letzte Mal habe ich über den Grünen Veltliner geschrieben. Heute erzähle ich euch etwas über Riesling – aus meinem Heimatland! Dass dies kein leichtes Unterfangen für mich werden wird, ist mir klar, da man bei Riesling wohl als erstes an Deutschland denkt! Und was soll ich als “nicht-fußball-spielender” Österreicher über eine “ach-so-deutsche” Rebsorte erzählen?! Aber egal, ich probiere es trotzdem! In Österreich wird der Riesling in mehreren Anbaugebieten auf einer Fläche von nur 1640 ha. kultiviert und ist damit schon seit Jahrzehnten stark unterrepräsentiert. In Abgrenzung zum populären Welschriesling heißt der Riesling oft Rheinriesling. Unter den Anbaugebieten ist die Wachau (fast 190 Hektar) das bekannteste.
Die steilen Steinterrassen am Nordufer der Donau und im “Spitzer Graben” tragen durch ihre Fähigkeit zur Wärmespeicherung dazu bei, Spitzenweine mit ausgewogener Säure und fruchtigem Geschmack zu erzeugen.
In der Wachau wurde (wohl aus eher lokalpatriotischen Gründen) vermutet, die Rebsorte stamme ursprünglich von dort. In der Gemeinde Weißenkirchen gab die sehr alte Ried (der österreichische Name für Lage) Ritzling Anlass dazu!
Das ist urkundlich belegt!
Als weitere große Rieslinglagen konnten sich in den letzten Jahren das Kremstal (ca. 190 Hektar) bzw. das Kamptal (fast 300 Hektar) um Langenlois etablieren. Die Urgesteinslagen (z.B. am Zöbinger Heiligenstein und Kremser Gebling) erbringen ausgezeichnete, mittelschwere und sehr sortentypisch-fruchtige Weine! Eine weitere kleine, aber hochwertige Fläche findet sich im Wiener Stadtgebiet am Nussberg bzw. am Bisamberg!
Natürlich haben wir in der Sansibar auch den ein oder anderen österreichischen Riesling im Programm. Besonders hervorheben möchte ich da den:

Riesling “Urgestein Terrassen” 2009 vom Weingut F.X. Pichler aus der Wachau

und den

Riesling “Kellergärten” 2008 vom Weingut Michael Malat aus dem Kremstal

Enorme Frucht nach Pfirsich und Marille und eine sehr feine, gut eingebundene Säure! Einfach toll zu trinken. Die zwei idealen Weine für den Sommer auf der Terrasse! Beide Weine zählen jedes Jahr zu dem Besten in der Kategorie “leichte Weine bis 12,5 Vol. % Alk.”, was wir in Österreich zu bieten haben! Also probieren! Der Sommer ist schneller vorbei als man trinken kann…Zum Wohl, einen tollen Sommer, viel Spaß beim Baden und bis bald,

Markus

View full post on Sansibar Newsfeed



Herbert Seckler über Riesling
Montag, 19. Juli 2010, 07:28
Abgelegt unter: Gastronomie auf Sylt

Schlagworte: Herbert, Riesling, Seckler, über,

Manche Gäste wollen gar nicht glauben, dass deutsche Rieslinge ganz unterschiedlich schmecken können, je nachdem aus welchem Teil des Landes sie kommen. Aber es ist in der Tat so: Riesling ist nicht gleich Riesling. Die Rebe gilt – neben dem Chardonnay – als eine der wichtigsten und charaktervollsten Rebsorten der Welt und ist ohne Frage der Star unter den Weißweintrauben in Deutschland. Wie kaum eine andere Sorte nimmt die Rebe die Besonderheiten des Bodens, auf dem sie wächst, auf und bringt sie in den Weinen zum Ausdruck. Sie liebt steile Hänge und wird deswegen bevorzugt in der Umgebung Mosel, Saar und Rhein angebaut. Ein Riesling aus dieser Gegend, der auf Schieferboden gewachsen ist, schmeckt ganz anders als einer, der im Rheingau seine Wurzeln in Lehm- und Lößhänge gegraben hat. Die Stilrichtungen reichen von würzigen oder mineralischen Noten bis zu fruchtigen und exotischen Geschmacksnuancen. Beispielsweise der only Sansibar Robert Weil Turmberg Riesling. Für das Abenteuer Riesling genau der Richtige. Er stammt vom Turmberg, einem Ausläufer des Taunus Gebirges und absolute Spitzenlage des Gutes und verfügt über ein hervorragendes Mikroklima. Neben viel Sonne hat er eine gute Belüftung, was zusammen mit dem kargen Phyllitboden kleine, geschmackvolle Früchte bringt. Der hier gewonnene Riesling hat gleichzeitig eine hohe Mineralität und feine Eleganz und duftet herrlich nach reifen Pfirsichen. Er passt hervorragend zu Geflügelgerichte, Fischgerichten und der asiatischen Küche.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

View full post on Sansibar Newsfeed



Bordeaux total! Oder: Der totale Wahnsinn?!
Sonntag, 11. Juli 2010, 07:36
Abgelegt unter: Gastronomie auf Sylt

Schlagworte: Bordeaux, oder, total, totale, Wahnsinn,

Ja, es stimmt! Die besten Weine der Welt kommen unter anderem
aus dem Bordeaux und das ist nicht erst seit kurzem so, sondern schon seit 100 Jahren.
Aber was in den letzten Jahren an Preistreiberei passiert, ist schon ziemlich heftig!
JETZT GIBT ES EINEN NEUEN HÖHEPUNKT IN DIESER ENTWICKLUNG!

Nach den vielen Meldungen der letzten Wochen bezüglich der außergewöhnlichen Qualität des Jahrgangs 2009 war abzusehen, dass die Preisenicht unbedingt gesenkt würden.
Seit einigen Tagen werden nun die aktuellen Preise bekannt und die sind echt
unglaublich und das Signal eindeutig!
Von Krise keine Spur, der europäische Markt ist völlig egal, die Zielgruppe
sitzt in Asien.
Wie anders sind solche Preise zu erklären: Latour 1200 €, Mouton Rothschild 740 €, Margaux 740 € und einer meiner Lieblinge Chateau Palmer 315 €. Also man sieht: Selbst kleinere Weingüter haben um ein vielfaches angezogen.

Ich bin fast überzeugt davon, dass dies nur der Anfang ist.
Der Focus der Chateaus liegt auf den neuen aufstrebenden Ländern China, Indien
und demnächst sicherlich auch Brasilien. Geld spielt da keine große Rolle, Qualität so oder so nicht. Es geht um die Marke.

Ja, teuer wird 2009, sehr teuer.
Als Geldanlage taugt der Jahrgang nur bedingt, da die schlauer gewordenen Chateaus mögliche Preissteigerungen zumindest teilweise schon vorwegnehmen.

Und ja, je mehr wir uns in der Sansibar mit der Subskription 2009 befassen, desto mehr beschleicht uns ein ungutes Gefühl.
Es ist nicht nur die Fassungslosigkeit und der Ärger ob der hemmungslosen Gier,
mit der dort zugeschlagen wird.

Es ist vor allem auch die Sorge, dass da eine gigantische Blase entsteht, gefüllt
aus Spekulation und Gier.
Und jede Blase, so viel sollten wir eigentlich gelernt haben in den letzten Jahren,
platzt irgendwann!

Nun mein Vorschlag: Trinkt Cols de los Siete!
Ein klassischer Bordeaux Blend aus Cabernet Sauvignon, Malbec und Merlot.
Die rustikale schwere Note merkt man ihm nicht sofort an, sondern er schmeckt
wie ein großer Wein aus dem Bordeaux.
Der Verantwortliche? Michel Rolland, Mr. Bordeaux-Geschmack persönlich!
Die wirklich spannenden Tropfen beherbergt die Welt überall zu angenehmen Preisen.
Nur mal so!

Abgesehen davon wir haben super leckeren Bordeaux im Keller aus den Jahren
2000 und 2005, Jahrgänge von kleineren Weingütern zu normalen Preisen!

Fragt einfach mal bei uns nach!

In diesen Sinne
Cheers

Euer Matthias

View full post on Sansibar Newsfeed



Sommer, Sonne, Erdbeerbowle
Samstag, 3. Juli 2010, 07:29
Abgelegt unter: Gastronomie auf Sylt

Schlagworte: Erdbeerbowle, sommer, Sonne,

 Sommer, Sonne, ErdbeerbowleEr hat ja ziemlich lang auf sich warten lassen, aber nun ist er da, der Sommer! Und nicht nur auf dem Kalender, sondern auch mit dem passenden Wetter. Endlich kann man wieder am Strand sitzen, die Füße in den kühlen Sand graben, sich zur Erfrischung in die Wellen stürzen und danach in der Sonne trocknen. Dazu Wellenrauschen und Möwengeschrei – ein perfekter Strandtag!

Und für noch etwas ist jetzt die perfekte Zeit, für Erdbeerbowle: fruchtig, erfrischend, super lecker! In unsere Erdbeerbowle in der Sansibar kommt natürlich nicht irgendein Billigwein, sondern der Rosé von Robert Bauer. Der ist so gut, dass man ihn auch pur genießen kann, an warmen Tagen sogar mit Eiswürfeln. Robert Bauers oberstes Gebot ist es, Weine ohne Restzucker herzustellen. Und ohne den Zusatz von Aromen oder ähnlichem Schnickschnack. Vermutlich ist der Wein deswegen so unglaublich fruchtig, dass er einen beinahe umhaut, er ist geradezu schon eine Fruchtbombe!

Wer momentan leider nicht bei uns sitzen und Meer und Bowle genießen kann, sollte sich statt dessen einen schönen Gartentag mit Bowle und Robert Bauer Rosé machen. Der tolle Tropfen wird Euch sicher ein wenig darüber hinweg trösten! Und noch einen Tipp für die, die keine Lust zum Erbeerschnippeln haben: Kommandiert doch einfach die Nachbarn dazu ab! Wozu hat man sie denn sonst?

View full post on Sansibar Newsfeed



Leckere Tropfen vom Kap
Freitag, 25. Juni 2010, 07:28
Abgelegt unter: Gastronomie auf Sylt

Schlagworte: Leckere, Tropfen,

„Als einzige weiße Frau habe ich mich vor allem um unsere farbigen Frauen gekümmert, Wunden gesäubert, Fäden gezogen, sie zu jeder Tag & Nachtzeit zum Arzt gefahren und wieder abgeholt. Ich habe wiederholt gebärende Frauen im Auto mit Daumen auf der Hupe durch alle roten Ampeln hindurch zum Krankenhaus gejagt oder selber Geburtshilfe geleistet, beraten wenn es um schwierige Teenager ging oder untreue Ehemänner oder finanzielle Probleme…” so Yngvild Steytler vom Weingut Kaapzicht über ihr Leben als Winzerinin Südafrika.

Das Leben auf einem Weingut an einem anderen Zipfel der Welt kann manchmal ganz anders aussehen, als das auf den hiesigen. Die junge Deutsche Yngvild, die ursprünglich aus Bremen stammt, kam 1978 kurz nach ihrem Examen als Krankenschwester nach Südafrika – eigentlich, um hier in der Entwicklungshilfe mitzuarbeiten. Aber die Liebe machte ihr einen Strich durch die Rechnung: sie lernte den jungen Winzer Danie Steytler kennen, heiratete ihn und führt seitdem wohl unumstritten das aufregendste Leben aller Winzer-Frauen.

Etwa 190 Hektar Land nennt die Familie ihr Eigen. Die Rebfelder liegen auf Hängen in direkter Sonneneinstrahlung und mit kühlen Meeresbrisen; der Boden ist aus fruchtigem, steinigem Granit – hier sind wirklich die besten Vorraussetzung für Trauben in Top-Qualität gegeben. Kein Wunder, dass dieses Weingut eine Auszeichnung nach der anderen abräumt, und das nicht nur regional sondern auch international. Dabei sind die Steytlers erst seit 1984 selber mit Flaschen unter dem „Kaapzicht Estate” Logo im Geschäft – davor wurden noch alle Trauben an Großabnehmer verkauft. Die hervorragende Qualität der Trauben und die steigende Nachfragen nach hochwertigen Weinen brachten die Familie jedoch auf die Idee, selbst ihr Glück in der Weinherstellung zu versuchen.

Bevor die Steytlers das Gut 1946 übernahmen, trug es merkwürdiger Weise den Namen „Friesland”, wurde aber mit dem weit aus passenderen Namen „Kaapzicht Estate” umbenannt, was zu deutsch „Sicht aufs Kap” bedeutet – von Farm und Weinbergen aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf Kapstadt und den Tafelberg. Die Bezeichnung „Estate” kennzeichnet registrierte Weingüter, deren gesamte Produktion auf dem eigenen Weingut stattfindet und die keine Trauben dazu kaufen dürfen. Einen Wein von einem Estate kann man daher wirklich „homemade” nennen.

Das Hauptgeschäft der Familie Steytler liegt in guten Rotweinen. Besonders beliebt ist der Shiraz der Farm, ein reicher, vielschichtiger Wein mit den Aromen von schwarzen Kirschen, Vanille, Eiche und einem Hauch rauchiger Würze. Aber auch die Weißweine können sich durchaus sehen und vor allem trinken lassen. Die neueste Kreation des Familienbetriebs am Kap ist die Cuveé Anna White only Sansibar aus Cheninblanc und Sauvignon Blanc. Die beiden Weine werden zunächst getrennt von einander verarbeitet und ergeben zusammen einen herrlich erfrischenden Wein, der perfekte ist für leichte Vorspeisen oder aber einfach als Spaßmacher genossen werden kann.

View full post on Sansibar Newsfeed



Mittippen, mitfiebern und gewinnen!
Donnerstag, 17. Juni 2010, 07:28
Abgelegt unter: Gastronomie auf Sylt

Schlagworte: gewinnen, mitfiebern, Mittippen,

Egal ob einzeln oder als Gruppe: Meldet Euch jetzt beim Sansibar WM-Tippspiel an und fiebert mit, ob ihr bei den Ergebnissen richtig liegt. Die Anmeldung ist kostenlos, aber nicht umsonst, denn es winken jede Menge Preise! Eine Schatztruhe Admiral Benbow, Jim Hawkins white, Küchensets, Prosecco samt schicker Holzkiste und coole Sansibar-Fußbälle. Nach der ersten Wertung werden die Namen der Tippgemeinschaften bzw. einzelnen Personen auf der Homepage veröffentlicht, damit jeder sehen kann, wo er mit seinen Ergebnissen in der Gesamtplatzierung steht. Und über die Sansibar-Seite auf Facebook kann man seine Tipps direkt mit seinen Freunden vergleichen oder darüber abstimmen lassen. Also: Gleich anmelden und mittippen – es lohnt sich und macht jede Menge Spaß!

View full post on Sansibar Newsfeed